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FOOD & PIXELS, THOUGHTS & ART

Donnerstag

20.

März 2014

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Food

Zimtschnecken für Mama.

Ich wiederhole mich, ich weiß. Aber es hilft alles nix. Simple Rezepte mit besten Zutaten und quasi schon jahrelang perfektioniert? It’s me. It’s so me. Und am schönsten ists, wenn sich dann auch noch die Mama, die koch- und backtechnisch (und auch sonst) den unerreichbaren Olymp darstellt, meine „guten Zimtschnecken“ zum Geburtstag wünscht. Wahres Kompliment, chère Maman! Und damit am besten alle Mamas der Welt glücklich gemacht werden können, anbei das Rezept.

Dienstag

4.

März 2014

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Food

Soulfood: Pho-Bo und Dim-Sum. Homemade. Klar.

Unser momentaner Standort könnte nicht ländlicher sein. In unserem Dorf befinden sich ca. 600 Seelen. Davon grunzen 300, muhen 150, gackern und quaken 50, wiehern 20, miauen 15, bellen 3 und die verbleibenden sind Er&Sie, ihre Familie nebenan und diverse Nachbarn, denen ein Großteil des vorher genannten Vieh-Bestandes zuzuschreiben ist. Und ja, wir haben Platz. Viiiiiel Platz. Einen großen Garten. Eine Streuobstwiese. Die frischesten Eier. Selbstgemachten Apfelsaft. Schneeglöckchen en masse und bereits jetzt schon wieder frischen Salbei im Garten. Nur eins suchste hier halt wirklich vergeblich: einen GUTEN Asiaten in Reichweite (was durchaus als 45 Minuten one-way mit dem Auto definiert wird). Spätestens jetzt dürfte klar sein: First World Problems. Und deshalb müssen wir ganz einfach selber ran. Gibt schlimmeres. Keine frischen Demeter-Eier oder getrockneter Salbei zum Beispiel. 

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Freitag

21.

Februar 2014

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Food, Review

Disco Fusion Kitchen (Kostbar Bad Saulgau)

Ein Riesen-Pott hausgemachter Fleischbrühe simmert leise vor sich hin, die Entenbrust zieht gerade in Maracuja-Rotweinsud und der rohe Lachs wird mit frischen Kräuterbüscheln zum beizen vorbereitet. Der Elektro aus dem uralten Radio ergibt zusammen mit dem Zischen des Grills und klappern der Messer einen eigenen Beat. Und die Discokugel glitzert. You’re at home, baby.

Freitag

24.

Januar 2014

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Fashion, Thoughts

Rabens Saloner und ein Klagelied über meine Doppelmoral.

Mein letzter Beitrag liegt einige Zeit zurück, aber keine Angst: es folgt jetzt keine Entschuldigung gespickt mit tausend Begründungen gewürzt mit schlechtem Gewissen. Ich mag einfach lieber das, was aus mir raussprudelt und nicht das, was mühsam „erquetscht“ wird. Hier im Salon wird nur gesprudelt und nicht gequetscht – ganz ohne Verpflichtung mir selbst gegenüber.

Aber heute sprudelt es mächtig und das Stichwort lautet „Nachhaltigkeit“. Was mir im Bereich der Ernährung und Lebensmittel unheimlich leicht und voller Freude von der Hand geht, fällt mir plötzlich klamottentechnisch schwer. Ich schaffe es doch tatsächlich mich gerade noch voller Freude auf meine regionale-saisonale Demeter-Gemüsekiste zu stürzen (Ja. Momentan hauptsächlich Kohl. Schwarzkohl. Grünkohl. Spitzkohl. Weißkohl. Und Wirsing. Und Rote Beete. Aber man ist ja kreativ.) und im nächsten Moment das von 9,99 Euro auf 4,99 Euro reduzierte T-Shirt im H&M-Online-Shop in den virtuellen Einkaufskorb zu legen. Ganz klarer Fall von Doppelmoral. Warum mache ich diesen Unterschied? Warum lasse ich nicht die gleichen Maßstäbe für den Demeter-Bauern aus der Nachbarschaft und die Näherin in Vietnam gelten? STOP! Vor allem Shopping-Stop. Gerade habe ich den Tab geschlossen, der mir ein cooles Cape und ein Blouson aus Irgendwo-in-Asien geliefert hätte. Nicht, dass ich was davon bräuchte, nein. Ich hätts halt gern gehabt. STOP! Ich verstehe, dass shoppen allgemein immer auch eine Budget-Frage ist und ein T-Shirt aus Bio-Baumwolle, bei dem die Näherin auch noch fair bezahlt wurde, ist sicherlich nicht für 4,99 Euro zu produzieren. Aber es gibt auch einen Mittelweg: beispielsweise die Leute von Grundstoff. Sie haben einen Online-Shop gegründet, der faire und/oder ökologisch nachhaltig produzierte Mode zu okayen Preisen anbietet. Ein Basic-Shirt zwischen 15 und 20 Euro, Leggins aus Bio-Baumwolle für 20 Euro oder ein Fair-Trade Hoodie für 40 Euro. Preislich voll okay. Oder aber meine Liebsten von Team Brûlé Berlin. Fairer wirds nicht mehr. Bio-Baumwolle verarbeitet in Berlin. Yes please. (Mein vor sieben Jahren gekauftes Tanktop der beiden Wahl-Berliner sieht immer noch aus wie neu. Just sayin‘. Und DAS bei Preisen auf Grundstoff-Niveau. YEEEEES PLEASE!!!)

Ein weiterer Tipp ist Rabens Saloner aus Copenhagen. Gegründet in 2007 von Birgitte Raben Olrik, produziert von Familien-Unternehmen in Asien, fair bezahlt und unterstützt werden und gleichzeitig eine große Inspiration für die Kollektion selbst sind. So sagt Birgitte: ”There is so much inspiration to gather from local artisans if you show them that you appreciate their skills and admire their traditions. It’s a kind of mutual fertilization, if you keep an open mind, amazing things can emerge from it.” (Zitat stammt von hier)

Leider sind die hauptsächlich nicht-farbenen Kollektionen in Deutschland nur ganz selten erhältlich aber ich habe ausgerechnet in Kempten im Allgäu eines der fantastischen Kleider gefunden. Grobe Rohseide. A-Linien-förmiger Schnitt. Rauchgraue Farbe. Love it. Und mit dem Hintergrund-Wissen über die Herkunft macht das Tragen nochmal so viel Spaß. 

rabens3

Ich werde jetzt nicht hingehen und alle meine H&M-Shirts rauswerfen, das hätte auch nicht sonderlich viel mit Nachhaltigkeit zu tun. Aber was Neuzugänge anbelangt freue ich mich auf ein Nachhaltigkeits-Go und ein Quantitäts-Stop. Ich habe noch nie in meinem Leben einen Primark betreten. Und genau so soll es bleiben. (Ich wollte es eigentlich vermeiden, aber vor einigen Wochen geisterte eine Doku über diesen unsäglichen Riesen durch viele Fashion-Blogs. Was ist geblieben? Nicht sehr viel. Aber bevor ich anprangere, kehre ich erstmal hier vor meiner Haustüre. Vorzugsweise mit dem besten Weihnachtsgeschenk der Welt – danke Schwesterherz!)

Edit: gerade noch folgenden Tipp bekommen: Fair Fashion Finder mit GetChanged. Tut es!

Rabens2

Montag

20.

Januar 2014

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Thoughts

Freitag

20.

Dezember 2013

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Thoughts

Brush with Pizza

Drummer Jason Sutter (Marilyn Manson, Chris Cornell, Foreigner, New York Dolls…) and Sicilian Jack Palmeri do their thing.

Freitag

22.

November 2013

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Thoughts

One happy weekend und ein bisschen Link-Liebe.

  1. Homemade Apfelsaft. Mit Äpfel von der eigenen Bio-Streuobstwiese. Landleben rockt.
  2. Theo und Beau. Ich neige ja sowieso bei Tier- und Hundebabies in Urlaute auszubrechen, aber das ist ja wohl wirklich extra-süß.
  3. Das längste Musik-Video der Welt: Happy von Pharrell Williams. November-Depression Ciao. Erst „Get Lucky“ und nun „Happy“. This must be one happy man, dieser Pharrell.
  4. Another happy man: http://www.happyinteriorblog.com/ by Igor.
  5. Tonight’s the night. Das erste Bredla-Backen steht an. (Bredla sind Weihnachtsplätzchen. Just sayin‘.)

Dienstag

29.

Oktober 2013

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Art, Music, Pixels

Tune Tuesday vs. Sunday Shorts: Minimalismus

Jepp, die neuen Periodika im Salon starten nach jeweils zwei Beiträgen bereits eine Kollaboration. Kann ich auch nix für. Unser Thema heute: Minimalismus in Bild und Ton.

Mit dem Musikgeschmack ist es wie mit Wein, erst im Alter … Ha, nö, abgedroschene Worthülsen gibts nebenan. Aber im Ernst: Erst in letzter Zeit habe ich angefangen, ein Bewusstsein für Musik zu entwickeln, die ich vor Kurzem noch als monoton, stupide und langweilig abgetan hätte. Als DJ spiele ich zwar elektronische Tanzmusik, die glänzt auch nicht immer durch Abwechslungsreichtum, aber die ganz straighten Sachen waren nie mein Ding. Bis vor kurzem eben. Und um diese musikalische Neuentdeckung mal auf die Spitze zu treiben und durch ein visuelles Element noch zu verstärken gibts jetzt fünf audio-visuelle Studien in Minimalismus. Ich entdecke in dieser Reduktion gerade eine Wertschätzung dessen, was übrig bleibt, wenn man alles Überflüssige entfernt. Wenn sich das jetzt eben doch abgedroschen anhört, dann, äh, big sorry! Oder gehts euch etwa auch so?

Sound of Threads

Fäden. Licht. Raum. „Good speakers and dark room are recommended for better experience.“ Das gilt für alle Arbeiten hier!

Weiter gehts nach dem Klick!

Dienstag

22.

Oktober 2013

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Review, Travels

Dolce far niente – Casa Sull’Albero

Nur dreieinhalb Stunden dauert die Fahrt bis zu ersten Pizza, und bereits die ist spektakulär. Schon mal was vom Splügen-Pass gehört? You better be prepared: von Oktober bis Ende April sind Schneeketten und gute Winterreifen Pflicht, Allrad schadet auch nicht. Als Beifahrer hab ICH wunderbare Aussichten auf Bergweiden oberhalb der Baumgrenze, Wasserfälle und Wildpferde. Als Fahrer hat ER alle Hände voll zu tun. Einspurige, unbegrenzte Mini-Straßen und mitten im nirgendwo die Grenze zwischen Schweiz und Italien.

Sonntag

13.

Oktober 2013

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Art, Pixels

Sunday Shorts 02

Verdammt, der hat meine Idee geklaut. Eine High Speed Kamera, Farbpulver (ja, langsam ausgelutscht, aber daran sind diese unsäglichen Holi Kommerzeskapaden schuld) und Morph Suits sind die Zutaten, die mit Hilfe von ziemlich schlauem Compositing in Paul Trillos Kurzfilm Salience eine unwirkliche Stimmung erzeugen. Sehr schöne Arbeit, und für all die Nerds da draußen mit einem kleinen Making Of.

Salience

Making Of

Nach dem Klick: Videodating, fiese Monster und Tierkostüme.