Category Archives: Thoughts

Back on track (oder der Montag nach dem Urlaub)

Der Montag nach einem Urlaub fühlt sich immer komisch an: ein bisschen Wehmut gepaart mit Motivation. Ein sanfter Übergang bei der Transformation vom Chill-Urlauber zum Arbeits-Tier gelingt mir dabei fast nie. Bis auf dieses Mal. Das liegt vielleicht daran, dass mich heute der beste Häng-Buddy ever ins Büro begleitete und seine überaus komischen Schlafposen zum besten gab (sorry für die nicht vorhandene Qualität beim Foto. Musste ich aber trotzdem teilen). Und es liegt an dem Clip “Morning of the World” von Gunther Gheeraert mit wunderbaren Momenten aus Bali. Für das rastlose Reise-Herz, das schon wieder ganz laut klopft. Too many places to see. Enjoy.

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P.S. Ludovico Einaudi is the man! Aber das verdient einen extra Post. Irgendwann.

Coming up: Summer reloaded.

Ich freu mich jetzt schon drauf meinen Wecker auf morgen früh 05:30 Uhr zu stellen. Nein, ich bin nicht wahnsinnig geworden. Und ich bin immer noch Spätaufsteherin. Aber nichts bringt mich so schnell und fröhlich aus den Federn wie die Aussicht auf einen Roadtrip mit dem Meer als Ziel. Côte d’Azur it is. Haus in den Weinbergen 5 Kilometer vom Strand entfernt it is. Ausgedehntes Kochen mit Freunden it is.

Bring it oooooooon! Excusez. Allez vite!

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Donnerstag ist Kino-Tag 01

Wir haben keinen Fernseher. Jetzt ist es raus. Den letzten Umzug im Mai vor einem Jahr hat das alte, riesige Röhren-Teil nicht mehr mitgemacht. Und es geht mir außerordentlich gut damit. Gut, ab und zu vermisse ich sonntagnachmittägliche, passive Berieselungsreportagen, vor allem wenn am Vorabend das Kaltgetränk-Chakra etwas zu positiv gestimmt war. Aber alles nicht so schlimm. Dieses Internet macht heutzutage ja alles möglich. Und ich konsumiere nach wie vor viele Filme und Serien. Vor allem Serien. (Gute Tipps, anyone? Jederzeit her damit!!!) Wie bereits hier und hier geschehen, möchten wir von nun an regelmäßig Filme am Kino-Donnerstag vorstellen. Mal aktuell, mal alte Schmankerl. Aber eben alles, was gut ist. Los gehts mit Emmas Glück.
Gefunden habe ich dieses Prachtstück auf der Suche nach Jürgen Vogels (beschde!) früheren Werken. Emmas Glück ist Max’ Bauchspeichelkrebs-Diagnose. Emmas Glück sind ihre Schweine, die sie auf ihrem abgeschiedenen Bauernhof züchtet und schlachtet. Und Emmas Glück ist, dass der Dorfpolizist Henner in sie verliebt ist. Ein Heimat-Kino der ganz besonderen Art. Komisch, ehrlich, einfühlsam und doch derb, liebevoll und irgendwo dazwischen der Tod. Wem das reicht, klickt bitte nicht auf weiter sondern holt sich den Film ins Heimkino. Für alle anderen geht’s hier weiter: (more…)

Brezn-Servietten-Knödel mit Pfifferlingen

Leute. Es ist kurz nach zehn, schön längst dunkel und draußen hats gerade mal noch knapp über 10 Grad. Und damit erkläre ich die Kürbis-Suppen- und Pfifferlings-Saison für eröffnet. Auch wenn mir und meinem Liebsten noch eine Woche Sommer in Südfrankreich bevor steht, so freu ich mich doch tatsächlich schon auf einen hoffentlich goldenen Herbst. (Pfwäh. 10 Pfennig ins Phrasenschwein. Jetzt. Sofort.)
Die Apfel-Ernte inklusive Saft-Pressen in der Streuobstwiese hinterm Haus steht an und wenn Willy auf der Suche nach Katzen durch den Garten jagt, raschelt er an der ein oder anderen Stelle schon durch kleine, bunte Laubhaufen. Morgens liegt schon hier und da ein bisschen Nebel in den Wiesen-Tälern und irgendwie wirkt die Natur seit ein paar Tagen ein wenig so, als würde sie gerade verschnaufen und einen langsamen, wohlbedachten Rückzug vorbereiten. Ich liebe diese Übergangstage. Und ich liebe sie in jeder Jahreszeit. Und ich liebe es, wie sich in genau diesen Tagen auch meine Koch-Intuition ändert. Am Freitag Abend habe ich meinen ersten Kürbis der Saison gekauft. Plötzlich habe ich wieder Lust auf Soul-Food. Kartoffeln und Kürbis. Zwetschgenkuchen und Apfelmus. Oder eben selbstgemachte Brezn-Servietten-Knödel mit Pfifferlingen. Rezept kommt nach dem Klick.04 (more…)

happyplace: m&m in Kempten

Meine Quintessenz der letzten kulinarischen Streifzüge: die Korrelation zwischen Atmosphäre, Niveau und Stil eines Restaurants oder Cafés beträgt genau 1 mit der “Stilvolligkeit” des jeweiligen Betreibers. (Ja, man mag es nicht vermuten, aber ich arbeite tatsächlich in der Finanzbranche. Jetzt ist es raus.) Die Oude Bank Bakkerij in Stellenbosch ist hierfür das beste Beispiel. Oder eben eben das m&m in Kempten im schönen Allgäu.
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Es riecht nach gutem Kaffee, die Geräuschkulisse besteht aus dem Klopfen des Siebträgers der wunderbaren Kaffeemaschine, hier und da einem Lachen und Musik. Frau Mehner, die Chefin des Hauses, scheint einen Großteil der Gäste persönlich zu kennen. Ich bestelle eine Brezel belegt mit hauchdünn geschnittener Fenchelsalami aus Italien. Beste Brezel der Welt. Musst du probieren. Es gibt viele leckere Kleinigkeiten: verschiedene regionale Käse (Leute – wir sind im Allgäu. Ich spreche also von KÄSE!), die bereits erwähnte Salami aus Italien, Schinken und feine Bruschetta. IMG_6101 (more…)

Convos With My 2 Year Old

Bin ich hier eigentlich für tolle Sachen zuständig, die sich total bizarr anhören, wenn man sie zu erklären versucht? Meinetwegen. Hier also ein Vater, der Konversationen mit seiner zweijährigen Tochter nachspielt — mit einem erwachsenen Mann in der Rolle der Tochter. Ich will auch so was. Also, nicht den Schauspieler, natürlich.

Alle Videos der Reihe gibts hier.

Link-Love: Sunday in London

Ich weiß, wir haben schon Montag. Aber ich schwelge immer noch im vergangenen Wochenende. Viele Freunde, Sommer-Sonne, Schwimmkerzen, Lichterketten, gute Musik, viel Lachen, zünftiges Essen und ein grandioses Feuerwerk als krönender Abschluss.
Und ich oute mich: ich bin gestern zum allerersten Mal in meinem Leben Boxauto gefahren. (Und ich werde das jetzt hauptberuflich machen!) Kann der Sommer noch besser werden? Ich glaube nicht.

Für alle die wie ich noch im Wochenend-Revue-Modus sind: “Sunday in London” von Neels Castillon (von dem auch schon dieses Werk hier stammte) mit der Musik von Yann Rouquet ist genau das richtige für solch einen Montag-Abend. Liebes London, dich kann man auch nicht genug besuchen. Auf bald!

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