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Pixels Archiv

Dienstag

29.

Oktober 2013

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Art, Music, Pixels

Tune Tuesday vs. Sunday Shorts: Minimalismus

Jepp, die neuen Periodika im Salon starten nach jeweils zwei Beiträgen bereits eine Kollaboration. Kann ich auch nix für. Unser Thema heute: Minimalismus in Bild und Ton.

Mit dem Musikgeschmack ist es wie mit Wein, erst im Alter … Ha, nö, abgedroschene Worthülsen gibts nebenan. Aber im Ernst: Erst in letzter Zeit habe ich angefangen, ein Bewusstsein für Musik zu entwickeln, die ich vor Kurzem noch als monoton, stupide und langweilig abgetan hätte. Als DJ spiele ich zwar elektronische Tanzmusik, die glänzt auch nicht immer durch Abwechslungsreichtum, aber die ganz straighten Sachen waren nie mein Ding. Bis vor kurzem eben. Und um diese musikalische Neuentdeckung mal auf die Spitze zu treiben und durch ein visuelles Element noch zu verstärken gibts jetzt fünf audio-visuelle Studien in Minimalismus. Ich entdecke in dieser Reduktion gerade eine Wertschätzung dessen, was übrig bleibt, wenn man alles Überflüssige entfernt. Wenn sich das jetzt eben doch abgedroschen anhört, dann, äh, big sorry! Oder gehts euch etwa auch so?

Sound of Threads

Fäden. Licht. Raum. „Good speakers and dark room are recommended for better experience.“ Das gilt für alle Arbeiten hier!

Weiter gehts nach dem Klick!

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Sonntag

13.

Oktober 2013

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Art, Pixels

Sunday Shorts 02

Verdammt, der hat meine Idee geklaut. Eine High Speed Kamera, Farbpulver (ja, langsam ausgelutscht, aber daran sind diese unsäglichen Holi Kommerzeskapaden schuld) und Morph Suits sind die Zutaten, die mit Hilfe von ziemlich schlauem Compositing in Paul Trillos Kurzfilm Salience eine unwirkliche Stimmung erzeugen. Sehr schöne Arbeit, und für all die Nerds da draußen mit einem kleinen Making Of.

Salience

Making Of

Nach dem Klick: Videodating, fiese Monster und Tierkostüme.

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Freitag

11.

Oktober 2013

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Pixels, Review

Gravity.

gravity_1

[SIE] Oft war es in der Vergangenheit so, dass mir die ersten paar Minuten in einem 3D-Film etwas schlecht wurde. Das Hirn hats quasi erst mal nicht gecheckt. Nach 15-20 Minuten gings dann meistens und ich konnte mich nach und nach in die Film-Welt gleiten lassen. Inmitten der leuchtenden, puscheligen Samen des Baum des Lebens in Avatar zu sitzen oder mutierte Minions bei Despicable Me 2 entgegen geschmissen zu bekommen, empfand ich als ausgesprochen unterhaltsam. Und dann kam Gravity.
Und vielleicht wurde für diesen Film 3D eigentlich erfunden.

Es ist nicht die Story, um die es geht. (Die Zusammenfassung lautet: es geht schief, was schief gehen kann und das ist blöd, denn wir sind im All. Fertig.) Es ist dieses verdammte Gefühl, das mich von der ersten Minute an nicht mehr los lässt. Und durch dieses verdammte 3D bin ich einfach mitten drin. Es beklemmt mich, so verdammt viel Raum ohne Halt und Sauerstoff zu haben.

[ER] Jepp. Für mich wird dieser Grad an Immersion wird nur noch getoppt von einer völlig neuen Ästhetik, die ich so noch nie gesehen habe. Ein Film, der über die komplette Laufzeit in der Schwerelosigkeit spielt, steht gleichzeitig vor der Schwierigkeit und der einmaligen Chance, Fragen zu beantworten, die sich andere Filme noch nie zu stellen brauchten. Das beginnt schon mit der einfachen Frage, wo oben und unten ist. Wie bewegt sich eine (virtuelle) Kamera im offenen Raum mit mehreren möglichen Fixpunkten (Erde, Raumstation, Astronaut)? Was hört der Zuschauer in einer Umgebung, die eigentlich völlig lautlos ist, weil es im Vakuum nichts gibt, das Schall transportieren könnte?

Man sieht, man spürt in jeder Einstellung, dass hier Regisseur Alfonso Cuarón endlich den Film gemacht hat, der schon immer in ihm steckte. Seine Biographie beginnt mit dem Satz „Cuarón wollte schon immer Filmemacher werden, und Astronaut“. Herzlichen Glückwunsch, Alfonso: Du bist jetzt beides.

Freitag

11.

Oktober 2013

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Art, Pixels

Michael Paul Smith

model cars

Michael Paul Smith arrangiert seine originalgetreuen Modellautos auf einer einfachen bemalten Sperrholzplatte so akribisch und geschickt, dass sie mit dem Hintergrund verschmelzen und die Illusion einer realen Szenerie ergeben. Faszinierend. Und das alles macht der Herr mit einer 200$ Knipse.

Hier ein Interview

Hier seine Flickr-Galerie

Donnerstag

10.

Oktober 2013

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Pixels, Review

Donnerstag ist Kinotag 02

gravity_2

Hier steht ab morgen irgendwann unser Review zu diesem Film, der seit zwei Wochen nicht mehr aus meinem Facebook-Feed verschwinden will: Gravity. Den schauen wir uns nämlich heute abend an. Wer vorher Spoiler postet, wird aus der Stadt gejagt!

PS: Der Facebook-Konsens lautet übrigens „Trailer ignorieren, Film schauen, im besten Saal des besten Kinos der Stadt, in 3D, jetzt!“.

Kurzes Update: Wow. Großes, großes Kino.

Montag

23.

September 2013

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Pixels, Thoughts

Back on track (oder der Montag nach dem Urlaub)

Der Montag nach einem Urlaub fühlt sich immer komisch an: ein bisschen Wehmut gepaart mit Motivation. Ein sanfter Übergang bei der Transformation vom Chill-Urlauber zum Arbeits-Tier gelingt mir dabei fast nie. Bis auf dieses Mal. Das liegt vielleicht daran, dass mich heute der beste Häng-Buddy ever ins Büro begleitete und seine überaus komischen Schlafposen zum besten gab (sorry für die nicht vorhandene Qualität beim Foto. Musste ich aber trotzdem teilen). Und es liegt an dem Clip „Morning of the World“ von Gunther Gheeraert mit wunderbaren Momenten aus Bali. Für das rastlose Reise-Herz, das schon wieder ganz laut klopft. Too many places to see. Enjoy.

Processed with VSCOcam with t1 preset

P.S. Ludovico Einaudi is the man! Aber das verdient einen extra Post. Irgendwann.

Sonntag

1.

September 2013

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Art, Pixels

Sunday Shorts 01

Von Berufs wegen sehe ich viele animierte und reale Kurzfilme. Immer wieder sind da echte Perlen darunter, und diese werde ich euch in Zukunft im Rahmen der Sunday Shorts vorstellen.

Wir fangen an mit einem Vogel mit Flugangst: Fear of Flying von Conor Finnegan. Faszinierend an diesem Ding ist die verwendete Technik: Es sieht aus wie Stop Motion, also zusammengesetzten Fotografien, ist aber in Wirklichkeit Live Action Animation, das heißt als Film aufgezeichnet und mit digitaler Animation ergänzt. Das Ergbnis ist originell und sehr sympathisch.

Nach dem Klick gibts dazu ein kleines Making Of, danach gehts weiter mit handgezeichneten Urlaubsimpressionen und einer düsteren Zukunftsvision in 3D.

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Mittwoch

14.

August 2013

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Art, Pixels, Thoughts, Travels

Sehnsucht: Capetown

Heute ist Sehnsuchts-Tag. Sehnsucht nach Südafrika im Allgemeinen und Kapstadt im Speziellen. Warum? Watch this.

Montag

29.

Juli 2013

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Art, Music, Pixels, Thoughts

Link-Love: Sunday in London

Ich weiß, wir haben schon Montag. Aber ich schwelge immer noch im vergangenen Wochenende. Viele Freunde, Sommer-Sonne, Schwimmkerzen, Lichterketten, gute Musik, viel Lachen, zünftiges Essen und ein grandioses Feuerwerk als krönender Abschluss.
Und ich oute mich: ich bin gestern zum allerersten Mal in meinem Leben Boxauto gefahren. (Und ich werde das jetzt hauptberuflich machen!) Kann der Sommer noch besser werden? Ich glaube nicht.

Für alle die wie ich noch im Wochenend-Revue-Modus sind: „Sunday in London“ von Neels Castillon (von dem auch schon dieses Werk hier stammte) mit der Musik von Yann Rouquet ist genau das richtige für solch einen Montag-Abend. Liebes London, dich kann man auch nicht genug besuchen. Auf bald!

Mittwoch

19.

Juni 2013

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Art, Pixels

Luftiges fürs Auge

Ich liebe den Sommer. Ich liebe heiße Temperaturen. Ich liebe Bettwäsche, die in der Sonne getrocknet ist. Ich liebe das Kreischen der Schwalben. Ich liebe Tapas mit eiskaltem Radler. Und ich liebe Sommerabende, wenn sich die Natur von der Hitze erholt, ein laues Lüftchen durch die Birken vor unserer Terrasse schweift und der Frosch im Teich anfängt zu quaken. Dann bin ich glücklich.
In solchen Momenten fühle ich mich leicht und würde gerne mit den Schwalben losziehen. So wie im Vogel-Ballett von Nils Castillon. Enjoy!