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Music Archiv

Dienstag

29.

Oktober 2013

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Art, Music, Pixels

Tune Tuesday vs. Sunday Shorts: Minimalismus

Jepp, die neuen Periodika im Salon starten nach jeweils zwei Beiträgen bereits eine Kollaboration. Kann ich auch nix für. Unser Thema heute: Minimalismus in Bild und Ton.

Mit dem Musikgeschmack ist es wie mit Wein, erst im Alter … Ha, nö, abgedroschene Worthülsen gibts nebenan. Aber im Ernst: Erst in letzter Zeit habe ich angefangen, ein Bewusstsein für Musik zu entwickeln, die ich vor Kurzem noch als monoton, stupide und langweilig abgetan hätte. Als DJ spiele ich zwar elektronische Tanzmusik, die glänzt auch nicht immer durch Abwechslungsreichtum, aber die ganz straighten Sachen waren nie mein Ding. Bis vor kurzem eben. Und um diese musikalische Neuentdeckung mal auf die Spitze zu treiben und durch ein visuelles Element noch zu verstärken gibts jetzt fünf audio-visuelle Studien in Minimalismus. Ich entdecke in dieser Reduktion gerade eine Wertschätzung dessen, was übrig bleibt, wenn man alles Überflüssige entfernt. Wenn sich das jetzt eben doch abgedroschen anhört, dann, äh, big sorry! Oder gehts euch etwa auch so?

Sound of Threads

Fäden. Licht. Raum. „Good speakers and dark room are recommended for better experience.“ Das gilt für alle Arbeiten hier!

Weiter gehts nach dem Klick!

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Dienstag

24.

September 2013

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Music

Tune Tuesday 02

Es wird Herbst, Herrschaften. Wetter ist zum einen ziemlich unvermeidlich, und zum Anderen ein ganz arg plattes Thema. Darum ohne viel Gelaber hier der zweite Tune Tuesday, mit Herbstmusik. Die Playlist gibt es dieses mal erst am Ende, weil ich nämlich zu allen elf Songs von Rotgrau was zu sagen habe. Los.

S.O.H.N. — Red Lines

S.O.H.N. ist das Alter Ego eines Musikers, der für seine Songs schon immer sein Innerstes nach außen gekehrt hat. Er hatte schon mit einem anderen Projekt einigen Erfolg, hat dieses aber 2012 hinter sich gelassen, um nach einigen Experimenten mit S.O.H.N. einen beeindruckenden Überraschungserfolg hinzulegen. Wenn ihr ihn mal live erleben könnt, tut es! Dates gibts unter sohnmusic.com.

A Tiny Wave — The Way I Feel

Hm. Okay, jetzt wirds persönlich. Bei A Tiny Wave sitze ich nämlich selbst hinter den bunten Knöpfchen, während Sie’s Schwester ihre wunderbare Stimme beisteuert. Eigene und neu interpretierte Musikstücke mit Gesang und Elektronik. Wenn es euch gefällt, bleibt ihr mit einem Klick auf Gefällt Mir! auf dem Laufenden. Weitere Songs werden folgen!

The Sexinvaders — Silent Heart

Eigentlich machen unsere beiden Berliner Freunde ja Techno. Die seltenen Ausnahmen klingen so schön.

The Notwist — Lichter 1

Ich finde, The Notwist sind die einzige deutsche Band, deren deutscher Akzent beim englisch singen sympathisch klingt. Hier aber ein instrumentales Stück aus dem Soundtrack zum ebenfalls deutschen Film ‚Lichter‘.

Dreamend – Magnesium Light

Shoegazing erhielt seinen Namen vom eigentümlichen Verhalten der Musiker dieser Stilrichtung, die beim übereinanderstapeln ihrer Soundsphären den Blick selten von den am Boden aufgereihten Effektgeräten abwenden. Nach einer ganz kurzen Hochphase Anfang der Neunziger verschwand dieses Genre schnell in der Versenkung und schrubbt seitdem dort unten höchst selbstzufrieden vor sich hin. Dreamend aus Chicago machen Shoegazing mit Banjo und Glockenspiel. Weil sie es können.

alt-J – Tessellate (SARM Acoustic Version)

alt-J sind für mich die Entdeckung 2013. Mir doch egal, wie es genau heißt, was sie machen, aber ihr Debutalbum An Awesome Wave ist groß, groß, großartig und hat nur höchst eventuell etwas mit unserem Bandnamen zu tun. Damit es noch besser in diesen Rahmen passt, hier die Single Tessellate in einer Akustikversion.

Moby – A Case for Shame (Thom alt-J Remix)

Der Drummer von alt-J ist auch der Elektroniker der Truppe und produziert wunderschön dreckig-traurige Songs und Remixes, wie zum Beispiel den hier für Moby – den (also Moby) man sich übrigens auch mal wieder vor Ohren führen sollte; hat sich verändert, der Bub.

Kyteman Orchestra – The Mushroom Cloud

Wenn ein 26-jähriger Hip Hop Typ ein vollständiges Orchester anführt und damit die Grenzen zwischen Klassik, Spoken Word, Hip Hop und allgemeiner Weirdness sprengt, dann ist das schon was besonderes.

Nostalgia 77 – Sleepwalker (Ambassadeurs Remix)

Schöne Musik. Man muss ja auch nicht zu allem was zu sagen haben, oder?

Ultraísta – You’re Out (Prefuse 73 Remix)

Diese Truppe hier hab ich zusammen mit alt-J entdeckt. Ein Mädel, zwei Jungs, Gesang, Bass, Drums, Elektronik – und einfach schon wieder ein eigenständiger Sound, den es so vor zehn Jahren noch nicht hätte geben können.

Bonobo – First Fires

Von Moby abgesehen, müsste Bonobo der bekannteste Name in dieser Runde sein. Darum sag ich da jetzt auch gar nicht viel dazu, außer: schöner Abschluss. Schönen Herbst euch!

Dienstag

27.

August 2013

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Music

Tune Tuesday 01

tune-tuesday-01

Willkommen zum ersten hoffentlich zahlreicher Tune Tuesdays, der neuen monatlichen Musikvorstellungsrunde im Salon. Da sich diese Woche die Sonne doch nochmal für ein paar Sommertage hervor wagt, gibts für die letzten paar Wald und Wiesen Hangouts des Jahres hier den passenden Soundtrack. Rare Grooves, Soul, Funk, ein bisschen Hip Hop. Nicht zu stressig, eher zum wackeln als zum Tanzen, fürs gepflegte Faulsein. Gute Unterhaltung nach dem Klick!

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Montag

29.

Juli 2013

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Art, Music, Pixels, Thoughts

Link-Love: Sunday in London

Ich weiß, wir haben schon Montag. Aber ich schwelge immer noch im vergangenen Wochenende. Viele Freunde, Sommer-Sonne, Schwimmkerzen, Lichterketten, gute Musik, viel Lachen, zünftiges Essen und ein grandioses Feuerwerk als krönender Abschluss.
Und ich oute mich: ich bin gestern zum allerersten Mal in meinem Leben Boxauto gefahren. (Und ich werde das jetzt hauptberuflich machen!) Kann der Sommer noch besser werden? Ich glaube nicht.

Für alle die wie ich noch im Wochenend-Revue-Modus sind: „Sunday in London“ von Neels Castillon (von dem auch schon dieses Werk hier stammte) mit der Musik von Yann Rouquet ist genau das richtige für solch einen Montag-Abend. Liebes London, dich kann man auch nicht genug besuchen. Auf bald!

Mittwoch

10.

Juli 2013

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Music

Binkbeats: Elektronische Musik auf Akustisch

Wow. Der gnadenlos gute Musiker Binkbeats covert anspruchsvolle Stücke aus dem Bereich der elektronischen Musik mit akustischen Instrumenten. Seine Detailverliebtheit bringt ihn damit beeindruckend nahe an die elektronischen Vorbilder, allerdings mit einer ganz eigenen Klangästhetik.

Ein Beispiel, hier ein Kurzfilm mit dem Song „Lost & Found“ im Original von Amon Tobin:

Und hier das Akustik-Cover von Binkbeats:

Natürlich steckt da einiges an Nachbearbeitung drin, grandios finde ich es trotzdem. In Binkbeats‘ YouTube-Kanal gibts noch drei weitere Videos.

Mittwoch

12.

Juni 2013

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Music

Evolution of Get Lucky

Ich finde schon die Sonnenbrillen-Symbolik für die jeweilige Musik-Dekade grandios – aber wie sensationell ist bitte die musikalische Umsetzung? Ein großes YAY zum Mittwoch von mir.

Mittwoch

12.

Juni 2013

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Music, Travels

Thinking of Cape Town

Cause the sweetest kiss I ever got,
is the one I've never tasted

Rodriquez - 'Cause'