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FOOD & PIXELS, THOUGHTS & ART

Dienstag

15.

Juli 2014

3

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ABGELEGT IN
Food

Breakfast-Pizza

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Ich bin ein Fan von wunderbaren Symbiosen. Ziegenkäse und Honig. Sommer und Wassermelone. Sonntag und Sonne. Minze und Erbsen. Und eben Frühstücks-Pizza. Das Glück beginnt hier nämlich bereits mit dem Aufwachen, denn die Gewissheit, dass der Pizzateig schon im Kühlschrank auf mich wartet (vorausgesetzt er wurde am Vorabend bereits vorbereitet) und eine knusprige, frische Pizza nur ein paar Handgriffe von mir entfernt ist – jawohl, Freunde. Perfektion aus der Kategorie „naughty, but nicest“ (is ja nu nich gerade das diätbegleitende Frühstück, nech?)!

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Zutaten 

Für den Teig – ergibt ca. 3 kleinere Pizzen (am besten am Vorabend schnell zusammen rühren und im Kühlschrank gehen lassen) 

  • 450 Gramm Weizenmehl (am liebsten das 550’er)
  • eine mittlere gekochte und fein geriebene Kartoffel vom Vortag oder (tataaa – Trick 17) 50 Gramm Fertigkartoffelpüreepulver (meiner Meinung nach ist auch der Pizzateig die einzige Daseinsberechtigung für dieses Fertigpulver. Basta!)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 330 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Teelöffel brauner Zucker
  • 2 Teelöffler gutes Salz
  • 3 Esslöffel Olivenöl

Die Hefe im lauwarmen Wasser zusammen mit dem Olivenöl und dem Zucker auflösen und 2 Minuten stehen lassen, dann zusammen mit allen restlichen Zutaten in der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Sollte nicht mehr pappig sein. Uuund ab in den Kühlschrank. 

Für den Belag

  • Frühstücksbacon (bei 200 Grad im Ofen unter strengster Aufsicht auf Backpapier kross gebraten)
  • Guten Mozzarella
  • Meersalz und Pfeffer
  • frischer Schnittlauch
  • 1 Bio-Ei pro Pizza
  • Kirschtomaten

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Den Backofen auf Fullpower vorheizen (ich dreh einfach ganz auf, nachdem der Bacon fertig ist) und in der Zwischenzeit den Teig in drei gleichgroße Stücke unterteilen. Relativ flach auswalzen und mit kleinen Mozzarella-Stückchen belegen. Den Bacon in groben Stücken darüber bröseln und wer mag noch halbierte Kirschtomaten drauf legen (egal ob vor oder nach dem Backen). Die Vegies unter euch lassen den Bacon einfach weg. Still awesome. In die Mitte der Pizza dann ein frisches, rohes Ei aufschlagen und zack – ab damit in den Backofen. Ich habe einen Pizzastein, der für mich die allerbeste Alternative zum Originalsteinofen darstellt, (gibts zum Beispiel beim Kaminbauer und an dieser Stelle ein freudiges Hallo an meine Schwiegermama und -papa, denn ihnen hab ich das gute Stück zu verdanken) aber aufm normalen Backblech gehts genauso gut. 

Die Pizza braucht gerade mal 8 – 10 Minuten, je nach Dicke. Frisch aus dem Ofen, etwas Salz, Pfeffer und Schnittlauch drüber und mit einer Tasse Milchkaffee im Schlafi in der Sonne genießen. Leute, das Leben ist schön!

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Am Liebsten mache ich übrigens gleich die doppelte Menge Teig am Vorabend. Erstens weiß man nie, wer noch so vorbei schneit und zweitens lässt sich aus der zweiten Hälfte Teig ein wunderbares großes Fladenbrot backen. Einfach dafür den Rest zu einem großen, recht dicken Fladen formen und mit den Fingern ein paar Kuhlen reinpiksen. Olivenöl drüber träufeln, Rosmarin drauf, Meersalzflocken und ab in den Ofen, bis es leicht goldbraun wird. Ist auch wuuuunderbarst mit eingebackenen Oliven, getrockneten Tomaten, Parmesan oder was auch immer der Kühlschrank noch hergibt.

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