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Mittwoch

25.

Juni 2014

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Sommer: Erbsen-Minz-Risotto mit Mozzarella

Fertiges Risotto

Manche Dinge sind für mich Sommer. Pinker Nagellack zum Beispiel. Oder mein hellgrüner Cardigan. Oder Rosé-Schorle. Oder das Erbsen-Minz-Risotto mit Mozzarella. Alles eine Wucht, aber nur zwischen Mai und August – davor und danach quasi ohne Daseinsberechtigung in meinem Leben. Deshalb -meine Freunde- rasch den Topf gezückt und die Erbsen püriert, denn der Gaumen und das mit-essende Auge werdens euch danken. 

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Ihr braucht für 2 Personen:

  • 200 g Risottoreis (für mich der beste: Carnaroli von Ferron)
  • ca. 600 ml Liter gute Brühe (bevorzugt natürlich selbst gemacht)
  • 1 kleine Zwiebel, feinst gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, feinst gehackt
  • 100 – 150 ml Noilly Prat oder trockenen Weißwein
  • 250 g feiner Erbsen
  • 3 Stengel frische Minze
  • 1 Kugel Büffelmozzarella
  • Parmesam
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer und ein Flöckchen Butter

Zunächst die Brühe ansetzen und leise simmern lassen, dann die Zwiebel in einem zweiten großen Topf in Olivenöl auf mittlerer Hitze glasig dünsten. Den Risottoreis dazu geben und ein paar Minuten unter ständigem rühren ebenfalls mitrösten, aber nicht braun werden lassen. Der Reis wird irgendwann leicht glasig – so solls sein. Mit dem Noilly Prat oder Weißwein dann ablöschen und dabei immer wieder rühren. Und rühren. Und rühren. 

Reis mit Zwiebeln

Wenn der Wein fast vollständig aufgesogen wurde, mehrere Kellen Brühe dazu geben und rühren. Und rühren. Und immer wieder rühren. Der Reis sollte leicht köcheln, aber nicht zuuu stark brodeln. Jedes Mal, wenn die Brühe fast vollständig aufgesogen ist, wieder neue Flüssigkeit dazu geben. Wenn du merkst, dass die Brühe nun langsamer vom Reis geschluckt wird, kannst du zwei Drittel der Erbsen nehmen, eine Schöpfkelle Brühe dazu geben und zusammen mit den Minzblätter von zwei Stengeln mit dem Zauberstab zu einem groben Brei pürieren.

Erbsen mit Minze püriert

Kurz bevor das Risotto fertig ist (also noch recht flüssiger „Reisbrei“, die Körner aldente, aber keine Brühe mehr im Topf stehend- klingt dermaßen unsexy, ist aber das Gegenteil davon! Trust me!), kann der Erbsen-Minz-Brei untergezogen werden. Salz und Pfeffer nach Gutdünken drüber, eine Handvoll geriebener Parmesan drauf werfen und ein Flöckchen Butter unterziehen. Die letzten beiden Schritte machen übrigens nahezu jedes Gericht eins besser. Dann noch die restlichen, ganzen Erbsen unterziehen und auf einem tiefen Teller anrichten. Gewürfelter Mozzarella drüber, nochmal Parmesan drauf und feinste, frische Minzstreifen dazu. Ein Salat, der ein bisschen Säure mitbringt, macht das ganze übrigens noch perfekt.

Genießt den Sommer, ihr Lieben.
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Von den All-Stars und Liebsten vom Ultimativen Kochblog abgeschaut und hier nun ebenfalls eingeführt, weil grandios:

Beim Schreiben dieses Posts gehört: Balthazar / Do not claim them anymore

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