Schon seit Wochen stands auf meinem To-Do-because-I-wanna-Plan und am Sonntag wars endlich so weit. Gerade zurück aus dem orientalischen Chaos Marrakechs ab aufs idyllische oberschwäbische Erdbeerfeld. Kulturschock, die 285. an diesem Wochenende. Nice. Und durch die schönen Sonnentage letzte Woche hätte ich wohl auch kaum einen besseren Tag zum pflücken finden können – jede Reihe ist dickvoll mit großen, durch und durch tiefroten und süßen Erdbeeren. Über dem Feld schwebt sogar ein richtiger Erdbeerduft. Ach, ich liebe es, wenn man im Sommer so aus den Vollen schöpfen kann und eimerweise Beeren, Zucchini, Tomaten, Basilikum und Salat ernten kann. Alles, was selber gezogen und/oder selbst geerntet wurde, schmeckt einfach noch besser und jede Mahlzeit wird schon fast ehrfürchtig eingenommen. Ich liebe diese Wertschätzung für Zutaten und vor allem im Sommer wird sie einem jeden Tags aufs Neue bewusst. Abends gibts dann gleich frisches, selbstgemachtes Erdbeereis (grazie, Mama!) und die frische, dampfende Erdbeer-Vanille-Marmelade wird mit einem leisen Juchzen in die Weckgläser gefüllt – schon mal ein bisschen vom Sommer konservieren für den Winter (wenn sie überhaupt so lange hält…). Ach, unsere Wohnung riiiiiiecht. Nach Sommer und Sonne und Erdbeeren. Und die Schwalben kreischen. Glück.
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