Erbsenrisotto mit Minze. Zucchinikuchen. Grünes Gemüse-Thai-Curry. Hauptsache grün, wenn es nach meiner Mama geht. Es geht noch ein paar Tage und dann sind die Basilikum-Töpfe ums Haus bereit für die Großernte. Und dann wird es wieder grün in der Küche. Dank Mama. 

Durch sie habe ich auch das Vorurteil abgelegt, dass Dinge wie hausgemachtes Pesto aufwändig oder gar kompliziert sein könnten. Nein. Alles easy breezy. Mein Demeter-Gemüse-Kisten-Lieferant war nämlich etwas schneller als unser Basilikum im Garten und so war in der letzten Kiste ein großes Büschel von dem duftenden Kraut. Ich: Was machmer? Er: Ha, schnell ‘n Pesto, oder? Ich: Easy. Parmesan ist eh immer da. Ohne Parmesan im Kühlschrank bekomme ich Angstzustände. So nämlich. Eine Packung Pinienkerne war auch noch da und Knoblauch und Olivenöl gehört sowieso zu den Grundnahrungsmitteln. 

pesto-fertig

Blätter abzupfen (wenn’s geht ohne waschen), ein großzügiges Stück Parmesan reiben, zwei Knoblauchzehen schälen, die Pinienkerne kurz ohne Fett rösten und zack, alles zusammen in den Mixer. Olivenöl dazu fließen lassen und auf höchster Stufe ganz kurz mixen, bis alles verrührt ist. Abschmecken, ob evtl. noch Salz fehlt: Fertig.

Entweder mit Pasta servieren. Oder Zucchini in Scheiben grillen und kurz vor dem Servieren mit Pesto beträufeln und Ziegenfrischkäse-Flocken drüber geben. Oder neue Kartoffeln in ca. 0,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden und im Ofen rösten lassen. Diese dann vor dem Servieren mit Pesto vermengen. Salat dazu. Fertig. Lecker. Und grün. Danke Mama.