Von frischem Brot, cremigen Rührei, gerösteten Pilzen und traumhafter Inneneinrichtung war hier die Rede. UND von fantastischen Magazinen, von denen ein ganz spezielles mir sogar einen extra Post wert ist. Wir haben haben uns gerade angestellt um unsere Milchkaffees und hausgemachte Limonaden zu bezahlen (a.k.a. einen weiteren Chocolate-Stick, einen Cinnamon Bun und einen großen Laib vom Dark-Rye-Bread zu bestellen), da fällt mein Blick auf ein kleines, aus alten Weinkisten gebautes Regal. Neben hausgemachten Marmeladen und verschiedenen Spreads liegt es: das Gather Journal. Und ehrlich gesagt, habe ich es nur gekauft, weil mir auf Anhieb das Titelbild und das Format des Magazins sehr gut gefielen. So als Andenken quasi. Erst zuhause in Deutschland habe ich bei einer Tasse Tee überhaupt gemerkt, was für ein Schatz mir hier in die Hände gefallen ist.

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Michele Outland und Fiorella Valdesolo, die das Magazin ins Leben gerufen haben, drücken ihre Motivation wie folgt aus:

We started Gather because of a shared love of food and cooking, and a desire to create a magazine with staying power on your bookshelf; one that you could return to again and again for inspiration. If we can, with our recipes, words, and images, inspire a great meal and maybe a smile, then we are satisfied.

Oh yes! They made me smile. Aber wie! Es stimmt einfach alles. Die Haptik des Papiers, die Typo, die Sprache, die richtige Dosis Persönlichkeit und exzellente Fotografie.
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Der Aufbau ist wie ein Menu: zuerst die Starters mit Aperitivos, dann verschiedene Rezepte für Hauptgerichte und dann die bombastischen Desserts inklusive Digestif-Inspirationen. Und ein bisschen Kunst zum Schluss.

Die Rezepte sind größtenteils leicht nachzukochen und die Zutaten gut erhältlich; nur die Gewichtsangaben müssen eben noch umgerechnet werden, aber das Smartphone machst möglich. Und Er darf sich demnächst auf Pasta mit Tintenfischtinte und geröstetes Brot mit Waldpilzen freuen. Die Resultate gibts natürlich dann hier auf dem Blog.
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Und noch was: das Magazin ist sooo wunderbar gestaltet, dass ich getrost erst mal die Coffee-Table-Books auf die Seite geräumt habe und der zweiten (Fall/Winter 2012) und dritten Ausgabe (Spring/Summer 2013) alleiniges Nutz- und Nießrecht auf dem kleinen Tischchen, das meine Uroma mir vererbt hat, eingeräumt habe. Because it makes everyone smile. Danke Michele und Fiorella. Und danke an Stellenbosch. Wieder und immer wieder.

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